Die bestbezahlten französischen Chefs: Wer sind die ikonischen Persönlichkeiten?

7,9 Millionen Euro: Das ist der durchschnittliche Betrag, den ein Geschäftsführer des CAC 40 im Jahr 2023 erhalten hat, so Proxinvest. Die Marke war seit der Gründung des führenden Index der Pariser Börse nie so hoch. Eine Zahl, die im krassen Gegensatz zur anhaltenden Stagnation der durchschnittlichen Löhne in Frankreich steht.

Für einige CEOs sprengen die Gehälter alle Grenzen. Einige übersteigen das Durchschnittsgehalt der großen französischen Chefs um das Zehn- bis Zwanzigfache. Diese Unterschiede befeuern die Diskussionen, verstärkt durch die erhöhte Transparenz, die von der europäischen Regulierung gefordert wird. Die XXL-Vergütungen bleiben nicht unbemerkt und schüren die öffentliche Debatte.

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Überblick über die Gehälter der CEOs des CAC 40: Schlüsselzahlen und aktuelle Trends

In Paris wird die Frage der Gehälter der CEOs des CAC 40 immer wieder aufgeworfen, wenn es um Governance oder Gerechtigkeit geht. Im Jahr 2024 verdient ein Geschäftsführer des CAC 40 im Durchschnitt 6.923.781 Euro pro Jahr. Der Median liegt bei 6.657.899 Euro. Seit 2014 sind diese Beträge um 62 % gestiegen, ein Anstieg, der die der Arbeitnehmer im gleichen Zeitraum weit hinter sich lässt. Konkretes Ergebnis: Im Jahr 2023 betrug das Verhältnis der Vergütung zwischen einem CEO des CAC 40 und einem durchschnittlichen Arbeitnehmer 1 zu 95.

Diese Vergütungen setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen. Im Durchschnitt beträgt das festes Gehalt 1,37 Millionen Euro. Hinzu kommt ein kurzfristiger variabler Anteil von 1,77 Millionen, ganz zu schweigen von den Aktienoptionen, deren Wert in einem Jahr um 15,9 % gestiegen ist. Diese Beträge werden nicht im Hintergrund entschieden: Sie werden von den Aufsichtsräten genehmigt und dann der Hauptversammlung vorgelegt, gemäß dem Sapin-2-Gesetz, das die Stimme der Aktionäre gestärkt hat.

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Die Bedingungen für die nicht-finanzielle Leistung (ESG) sind seit 2021 in den variablen Anteil integriert. Dennoch schwächt sich der Aufwärtstrend nicht ab. Das Beispiel des Vermögens von Alexandre Ricard veranschaulicht, wie die Vergütung von prominenten Persönlichkeiten sowohl ein aktuelles Thema als auch eine wirtschaftliche Herausforderung wird.

Einige CEOs stechen deutlich hervor. Bernard Charlès von Dassault Systèmes hat 2023 46,8 Millionen Euro eingestrichen. Ilham Kadri (Solvay) folgt mit 23 Millionen. Diese Konzentration der höchsten Beträge in den Händen einiger weniger Führungskräfte wirft Fragen zur Fähigkeit des CAC 40 auf, ein Gleichgewicht zwischen wirtschaftlicher Leistung, gesellschaftlichen Erwartungen und verantwortungsvoller Governance zu finden.

Gruppe von französischen Führungskräften in einer Arbeitssitzung

Wer sind die bestbezahlten französischen Chefs und welches Bild vermitteln sie?

Die bestbezahlten französischen Chefs setzen sich in der Medienlandschaft durch, manchmal auf derselben Stufe wie politische Verantwortliche. Bernard Charlès, der Chef von Dassault Systèmes, führt die Rangliste an: 46,8 Millionen Euro erhalten im Jahr 2023, ein nie zuvor in Frankreich erreichter Höchstwert. Seine Legitimität beruht auf der Börsenbewertung und seiner Innovationskraft, aber die Kluft zu den Gehältern seiner Mitarbeiter wirft Fragen zum sozialen Zusammenhang und zum Gerechtigkeitsgefühl auf.

Der Automobilsektor bleibt nicht zurück. Carlos Tavares (Stellantis) setzt seinen Aufstieg fort, der von den Märkten gewürdigt wird. Doch die Höhe seiner sechsstelligen Vergütungen sorgt weiterhin für Diskussionen, selbst bei den Hauptversammlungen. Daniel Julien, Chef von Teleperformance, reiht sich in diesen Trend ein und hat 2021 fast 20 Millionen Euro erhalten.

Um diese Unterschiede besser einzuordnen, hier einige markante Beispiele:

  • Bernard Charlès (Dassault Systèmes): 46,8 Millionen Euro im Jahr 2023
  • Ilham Kadri (Solvay): 23 Millionen Euro im Jahr 2023
  • Daniel Julien (Teleperformance): fast 20 Millionen Euro im Jahr 2021
  • François-Henri Pinault (Kering): 12 Millionen Euro im Jahr 2021
  • Paul Hudson (Sanofi): 8,96 Millionen Euro im Jahr 2021

Die Feststellung ist eindeutig: Die Führung des CAC 40 bleibt überwiegend männlich. Nur vier Unternehmen des CAC 40 werden heute von Frauen geleitet, und keine von ihnen erscheint unter den zwanzig höchsten Gehältern. Dieses reale Ungleichgewicht zeugt von den anhaltenden Widerständen und den Barrieren, die an der Spitze der französischen Gruppen noch abzubauen sind.

Die Vergütungen der großen französischen Chefs faszinieren, stören und werfen Fragen auf. Sie zeichnen das Bild eines Kapitalismus, in dem die Leistung in Millionen sichtbar wird, aber die Frage des Teilens und der Vertretung nie wirklich verschwindet. Wie weit wird das Rennen gehen? Die Aufsichtsräte haben das Sagen, die öffentliche Meinung hat ihr letztes Wort noch nicht gesprochen.

Die bestbezahlten französischen Chefs: Wer sind die ikonischen Persönlichkeiten?